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at least we tried, but we lost it

immer und immer wieder
er
in meinen gedanken.
2.5.06 17:21


tout pour sauver l'amour

es ist ein ständiges gegeneinander,
immer auf konfrontation.
egal was du sagst, es ist falsch.
was ich sage, verstehst du nicht.
auf die gefühle des anderen haben wir beide noch nie großartig geachtet.
geht es dir schlecht, bin ich genervt.
geht es mir schlecht, fühlst du dich hilflos und in die ecke gedrängt.
ich unterhalte mich viel lieber mit allen anderen, als mir dir.
weggehen ist grundsätzlich mit anderen lustiger.
man sieht uns so gut wie nie zusammen.
du kriegst mich nicht zu fassen, uns fehlt die kommunikationsbasis.
habe ich dich dann zu oft verletzt, es übertrieben achtlos mit deinen gefühlen umzugehen, wendest du dich enttäuscht und verletzt ab und mich packt plötzlich die angst, dass du mir nicht gehörst. heiß und glühend.
in meinem leben gibt es kein miteinander, nicht für uns, und doch bist du die person, die ich an meiner seite haben möchte.
die nächte, mein kopf an deiner brust, ich spüre dein herz schlagen. ich brauche dich und ich liebe dich.
aber unsere liebe passt nicht zueinander, wir scheinen nicht füreinander gemacht, es gibt für uns keinen gemeinsamen weg. du willst mehr als ich, willst deiner liebe ausdruck verleihen, willst meine liebe spüren. aber mir kommt kein wort über die lippen. die küsse, du legst so viel zärtlichkeit heinein und für mich ist es einfach spaß und lust.
du fühlst dich schuldig, dass es so ist, und ich sehe die schuld ausschließlich bei dir.
ich behandle dich achtlos, wie ein störendes insekt, während du versuchst, mir alles recht zu machen.
warum es so ist? ich weiß es nicht. es ist nicht so gewollt, aber es läuft einfach so. unveränderbar.
bist du in meiner nähe, greifbar, reicht mir das wissen - bist du weg, zehrt die sehnsucht und auch die eifersucht an mir.
ich verstehe mich selbst nicht, genauso wenig wie ich uns verstehe.
dennoch: bitte, bleib bei mir. wir werden's der welt schon zeigen.
30.4.06 14:16


ich selber bin mein größter feind

i tried to be like you, but i couldn't.
i looked into the mirror and all i could see was a face i didn't know. it wasn't me and it also wasn't what i tried to be.
i did my best, but it was not enough.
i'm sorry.
28.4.06 19:56


pardonner

ohja, es tut einem so vieles leid. immer, wenn ich weinen will, dann lache ich. wenn etwas unwichtiges passiert, die dramatik des alltags, dann weine ich.

ich weiß noch, als wir darüber sprachen, was und wann man verzeihen kann. und du sagtest, vielleicht, wenn man erkennt, dass das, was einem angetan wurde, etwas bewirkt hat in einem, wenn es umgewandelt wurde in der seele.
die seele, der mensch wächst durch erfahrungen. einzig und allein auf diese weise. le chemin est dur.
und du betontest noch, wie wichtig es ist, dass verzeihen nicht gleich vergessen ist.
26.4.06 14:59


humer la vie

ihre füße.
zwei mal fünf zehen.
die graziöse linie, die sich über beide füße zieht, unter der anspannung, wenn sie tanzt und springt.
der rock mit dem naiv ehrlichen blümchenmuster, der in der luft schwimmt, wenn sie sich im kreis dreht.
ihre haare, die schmiegsam im lauen wind wehen.
ihre bewegungen, so anmutig.
zerbrechlich wirkt sie, irgendwie, und doch so stark.
die ausstrahlung.
ausgelassen. und doch ganz in sich.
barfuss. mitten auf dem feld.
das leben einatmen.
25.4.06 17:19


cauchemar

der wind, der mir unaufhörlich "du musst, du musst, du musst" ins ohr flüsterte.
ein hauch nur, aber doch so stechend und beißend und kratzend wie das brummen tausender hummeln, ganz nah am gehörgang. unumgänglich.
"du musst. du musst!"
ich will nicht.
geh weg von mir, lass mich in ruhe!
bitte, zwing mich nicht.
24.4.06 22:39





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